Wiesbaden, 11. November 2025 – Nach Helen Frankenthaler: Move and Make würdigt auch die zweite Sonderausstellung des Museums Reinhard Ernst in diesem Jahr die wegweisende US-amerikanische Künstlerin Helen Frankenthaler (1928-2011). Helen Frankenthaler moves Jenny Brosinski, Ina Gerken, Adrian Schiess zeigt eindrücklich, wie Pioniergeist und Vielseitigkeit in ihrem Schaffen bis heute zeitgenössische Künstler:innen bewegen: Jenny Brosinski (*1984), lna Gerken (*1987) und Adrian Schiess (*1959) haben teilweise bisher nicht gezeigte Arbeiten Frankenthalers aus der Sammlung Reinhard Ernst ausgewählt und in einer gemeinsamen Hängung mit ihrem eigenen Werk in Szene gesetzt.
Im Gespräch mit Ausstellungskuratorin Lea Schäfer spricht die Düsseldorfer Künstlerin Ina Gerken über ihre ganz persönliche Auseinandersetzung mit dem Werk Helen Frankenthalers. Im Anschluss gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung.
„An Frankenthalers Arbeit schätze ich vor allem den erzählenden Aspekt innerhalb ihrer ungegenständlichen Malerei, der die Betrachtenden assziieren, fühlen und eine eigene Ordnung finden lässt. Die Verbindung zum eigenen Unterbewusstsein, das überraschende Bilder hervorbringt, sowie eine Inspiration, die in Natur und Landschaft liegt, ohne jedoch eine konkrete Landschaft abbilden oder nachahmen zu wollen, sind Aspekte ihrer Malerei, die ich auch für meine eigenen Werke als relevant empfinde.“
Ina Gerken lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin bei Katharina Grosse war. Ihr erstes Staatsexamen legte sie an der Kunsthochschule Mainz ab. Ina Gerken erhielt Stipendien und Residencies unter anderem vom ISCP International Studio & Curatorial Program, New York (2024-25), von der Stiftung Kunstfonds (2024), von der Pollock-Krasner Foundation (2023) und von der Skowhegan School of Painting and Sculpture (2022). Sie wird von Galerien in New York, Turku und Zürich vertreten.
Medienvertreter:innen sind zu diesem Gespräch herzlich eingeladen. Wir bitten um Anmeldung unter presse@museum-re.de.