Am Sonntag, 17. Mai 2026 um 15 Uhr ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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PRESSEMITTEILUNG

Künstler-Talk: Michael Anthony Müller im Gespräch mit Kuratorin Lea Schäfer

Der Berliner Künstler Michael Anthony Müller hat für das Museum Reinhard Ernst die wandfüllende Auftragsarbeit Titanomachie fertiggestellt, über die er anlässlich einer Werkpräsentation am Sonntag, 17. Mai 2026 um 15 Uhr, mit Kuratorin Lea Schäfer sprechen wird. Zu Gast: Rudolf Zwirner 

Michael Anthony Müller_klein

Michael Anthony Müller bei der Arbeit an Titanomachie. Foto: Studio Michael Müller

 

Wiesbaden, 9. April 2026 − Am Sonntag, 17. Mai 2026, ist der Berliner Künstler Michael Anthony Müller zu Gast im Museum Reinhard Ernst. Er wird mit mre-Kuratorin Lea Schäfer über seine jüngst fertig gestellte Arbeit Titanomachie (2024−2026) sprechen. Das wandfüllende, fünfteilige Gemälde ist als Auseinandersetzung mit dem traditionellen Genre des Schlachtengemäldes angelegt. Ein zentraler Aspekt, der Michael Anthony Müllers malerisches Werk durchzieht, ist die Frage nach der Darstellbarkeit von Inhalten in der Abstraktion und damit das Ausloten der Grenzen der Malerei. Michael Anthony Müller schafft hier mit den reduzierten Mitteln, die Erzählung und abstrakter Malerei gemein sind, einen malerischen Kosmos, der zwischen Zugänglichkeit und Hermetik changiert und dem Götterkampf ein Bild gibt.

 

Dabei dienen ihm oftmals Motive und Themen der griechischen Mythologie als Ausgangspunkt. So etwa in seinem monumentalen, 5,8 auf 86 Meter messenden Gemälde Der geschenkte Tag (2021–2022/2025), das in 24 Segmenten den Tagesablauf der sogenannten Dioskuren, der Zwillinge Kastor und Polydeukes, darstellt, die nach dem Tod des einen und der Opferung der Unsterblichkeit des anderen in alle Ewigkeit tageweise zwischen dem Olymp  und der Totenwelt des Hades wandern – täglich aufs Neue geboren werden und sterben.

 

Auch die fünfteilige Malerei Titanomachie (2024–2026) greift eine mythische Erzählung auf: Die des überlieferten Götterkampfs, der vor der Schaffung der Menschheit spielt, die den Machenschaften der olympischen Götter ausgeliefert ist. In einer Zeit vor jeder Ordnung der Welt in menschlichen Dimensionen und Wahrnehmungen.

 

Michael Anthony Müller: „Abstraktion ist eine Bewegung nach innen, dorthin, wo die Dinge beginnen, sich selbst zu verlieren, wo Form nicht verschwindet, sondern sich so weit verdichtet, dass sie nicht mehr als Gegenstand erscheint, sondern als Druck, als Verhältnis, als ein Kräftefeld, das den Körper nicht darstellt, sondern ihn durchläuft. Ich abstrahiere nicht, um zu entfernen, sondern um freizulegen, was im Sichtbaren bereits arbeitet, ohne sich zu zeigen, jene unruhige Struktur, die unter der Haut liegt, nicht verborgen, sondern unlesbar, weil wir zu sehr an das glauben, was sich abbilden lässt.“

 

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns über eine Ankündigung in Ihren Medien:

 

Sonntag, 17. Mai 2026 um 15 Uhr
Michael Anthony Müller im Gespräch mit mre-Kuratorin Lea Schäfer
Mit einer Einordnung von Rudolf Zwirner

Nach dem Gespräch gemeinsame Betrachtung des Werks. Der Künstler steht bei Fragen zur Verfügung. 

Ticket: 8 Euro, zzgl. Eintritt ins Museum

 

Weiterführendes Material über Titanomachie finden Sie in unserem Pressebereich.

 

Michael Anthony Müller
Titanomachie, 2024−2026
Acryl und Öl auf bedrucktem, belgischem Leinen
Fünfteilig, je 470 x 220 x 4,5 cm
Gesamtmaß: 470 × 1000 × 4,5 cm

Michael Mueller_Portrait_copyright Robert Schittko_courtesy Studio Michael Müller

Michael Anthony Müller Foto: © Robert Schittko, courtesy Studio Michael Müller, Berlin

Museum Reinhard Ernst
 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 12–18 Uhr
Mittwoch 12–20 Uhr 
Montags geschlossen

Vormittags ist der Museumsbesuch ausschließlich Schulklassen vorbehalten. Der Eintritt ins Museumsfoyer ist für alle Besucher:innen frei.

Tickets können im Onlineshop vorbestellt werden.

 

Eintrittspreise 
Regulär 14 €
Ermäßigt 12 €
Freier Eintritt  für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. 

 

Öffnungszeiten Restaurant rue 1 by gollner’s
Dienstag bis Samstag 11–24 Uhr
Sonntag 11–18 Uhr
Montag Ruhetag

Über die Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung

 

Die Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung wurde 2004 in Wiesbaden gegründet und fördert Werte im Sinne des Stifterpaares. Diese Werte spiegeln sich in Kunst und Kultur sowie an Orten des Zusammenlebens und des Lernens wider. Die Gründer der Stiftung wollen ihre Zuwendungen, ihr Engagement und ihre Netzwerke möglichst effektiv für die Gemeinschaft einsetzen. Diese Gedanken verwirklicht die Stiftung in ausschließlich eigenen Projekten. Beispiele sind das „Haus der Hoffnung“ im japanischen Natori, das für viele Kinder und alte Menschen nach der Tsunami-Katastrophe 2011 zur Begegnungsstätte wurde, und das Musikschulhaus in Eppstein. Unter den denkmalgeschützten Gebäuden zeigt u.a. der Walderdorffer Hof in Limburg an der Lahn, worauf es den Stiftern ankommt.

Zahlen, Daten und Fakten zum mre

 

Das Museum Reinhard Ernst (mre) eröffnete im Juni 2024 nach dreijähriger Planungs- und knapp fünfjähriger Bauzeit. Das Gebäude erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 9700 qm, die Ausstellungsfläche beträgt etwa 2600 qm. Die Baukosten für das markant-kubische Gebäude mit der leuchtend weißen Granitfassade belaufen sich auf mehr als 80 Millionen Euro. Trägerin des neuen Museums ist die gemeinnützige Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung in Wiesbaden.

 

Das mre zeigt die private Sammlung abstrakter Kunst des Unternehmers Reinhard Ernst neben Leihgaben aus aller Welt sowie wechselnde Sonderausstellungen.

 

Baubeginn: Ende 2019
Bauherrin: Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung
Trägerin: Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung
Direktor: Dr. Oliver Kornhoff
Planende Architekten: Fumihiko Maki, Maki and Associates, Tokio (Pritzker-Preis 1993)

Ausführende Architekten: schneider + schumacher, Frankfurt am Main
Kunstrichtung: ausschließlich abstrakte Kunst
Sammlungsschwerpunkte: Positionen aus Europa (Schwerpunkt Frankreich und Deutschland), USA und Japan
Umfang der Sammlung Reinhard Ernst: mehr als 960 Werke
Größtes Werk in der Eröffnungsausstellung: Formation Stream von Toshimitsu Imai mit einer Breite von über 20 Metern.
Schwerstes Werk: Buscando La Luz III von Eduardo Chillida ca. 9000 kg

Weitere Räumlichkeiten:
Museumsgastronomie rue 1 by gollner‘s
Farblabor – Raum für Kunstvermittlung
Maki Forum – Auditorium für 250 Gäste, zur Anmietung

Museumsshop
Website: www.museum-reinhard-ernst.de 

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Kathrin Grün

Museum Reinhard Ernst

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Press & Public Relations

T  +49 (0)611 763 8888 28

E  gruen@museum-re.de

 

museum-reinhard-ernst.de

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Museum Reinhard Ernst

Wilhelmstraße 1 65185 Wiesbaden Hessen Deutschland

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