38 Kunstwerke von Künstler:innen mit und ohne Beeinträchtigung kommen am 25. Juni 2026 unter den Hammer / Prof. Dirk Boll von Christie's führt durch die Auktion ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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PRESSEMITTEILUNG

Öffentliche Kunstauktion im mre: Touched by Art − Kunst berührt inklusiv 

Kunst als Motor gesellschaftlicher Veränderung: Im Rahmen des Wiesbadener Projektes Touched by Art − Kunst berührt inklusiv werden 38 Kunstwerke von Christie's Vorstand Prof. Dirk Boll im Museum Reinhard Ernst versteigert. Die zehn beteiligten Künstler:innentandems arbeiteten von Apri bis Mai an den Kunstwerken. Der Erlös kommt der Weiterentwicklung von Touched by Art zugute. 

 

Eva Ohlow_Hommage an das Bernsteinzimmer

Eva Ohlows Hommage an das Bernsteinzimmer (2026) ist mit 200 x 240 cm das größte Werk der Versteigerung.

 

Wiesbaden, 3. Juni 2026 − Dass Kunst Menschen verbinden, Grenzen überwinden und als Motor für gesellschaftliche Veränderungen wirken kann, führt das Wiesbadener Projekt Touched by Art − Kunst berührt inklusiv vor Augen. 

 

Das Pilotprojekt brachte insgesamt 20 Künstler:innen mit und ohne Beeinträchtigung aus Wiesbaden, dem Rhein-Main-Gebiet und aus ganz Deutschland zusammen: Von April bis Mai diesen Jahres praktizierten die zehn Künstler:innen-Tandems  gemeinsam in Ateliers. Auf diese Weise entstanden 38 Kunstwerke − Malereien, Zeichnungen und Skulpturen − die am Mittwoch, 25. Juni 2026 für einen guten Zweck unter den Hammer kommen. Die öffentliche Kunstauktion durchführen wird kein Geringerer als Prof. Dr. Dirk Boll, stellv. Vorsitzender und Vorstandsmitglied von Christie's. Der Schätzwert der einzelnen Positionen liegt zwischen 500 Euro und 9.000 Euro. Die größte Arbeit, ein Gemälde von Eva Ohlow mit dem Titel Hommage an das Bernsteinzimmer, misst 200 x 240 cm. 

 

Initiiert wurde Touched by Art von Andrea Hausy, der Inklusionsbeauftragten der Landeshauptstadt Wiesbaden. Träger des Projektes ist EVIM – der Evangelische Verein für Innere Mission in Nassau. Umgesetzt wird es von Christine Rother und Torsten Anstädt, kuratiert von Christine Rother und Julia Isterling. 

 

Andrea Hausy über das Projekt: „Inklusion ist ein Mehrwert für uns alle – kulturell, gesellschaftlich und menschlich. Ich freue mich, dass die Idee zu Touched by Art in Wiesbaden auf so fruchtbaren Boden gestoßen ist, und dass so viele engagierte Partnerinnen, Partner und Unterstützende aus ganz Deutschland sich der Projektidee angeschlossen haben. Dieses Projekt steht beispielhaft für gelebte Inklusion in Wiesbaden.“ 

 

„Alle professionellen Künstler:innen, die wir für Touched by Art angefragt haben, haben sofort zugesagt. Sich auf die künstlerische Praxis mit anderen Kunstschaffenden einzlassen, setzt einen Lernprozess in Gang und erfordert Neugier und Fingerspitzengefühl. Die hier entstandenen Arbeiten zeugen von diesem gelungenen Brückenschlag", sagt Christine Rother, Kuratorin von Touched by Art. Die Zusammenarbeit der Künstler:innen-Tandems und der Entstehungsprozess der Kunstwerke wurden von Filmemacher Olli Dürr dokumentiert. 

 

„Das Museum Reinhard Ernst ist ein weltoffener Ort: regional verwurzelt, und in der internationalen Kunstwelt zuhause,“ sagt Reinhard Ernst, Kunstsammler und Museumsgründer. „Wir feiern die Innovationskraft der abstrakten Kunst. Wir möchten (junge) Menschen zusammenbringen, die sich inspirieren lassen und nach der Beschäftigung mit den Kunstwerken selbst kreativ werden. Deshalb war es für mich und meine Frau von Anfang an keine Frage, dass auch das Museum Reinhard Ernst Touched by Art – Kunst berührt inklusiv unterstützen wird. Ich freue mich sehr, dass wir als Austragungsort unseren Beitrag zu dieser Kunstauktion leisten können.“

   

25. Juni – Öffentliche Kunstversteigerung

Um 17.30 Uhr, nach der Begrüßung durch Direktor Dr. Oliver Kornhoff, beginnt die Versteigerung der Werke im Museum Reinhard Ernst. Mit dem Erlös der Auktion wird nicht nur Kunst unterstützt, sondern auch die Vision einer inklusiven Gesellschaft, in der Kreativität Menschen miteinander verbindet.

 

24. Juni – Vorbesichtigung der Kunstwerke

Bereits am Vorabend der Versteigerung können die entstandenen Kunstwerke erstmals betrachtet werden. Hierzu öffnen sich am Mittwoch, den 24. Juni, ab 18.30 Uhr die Türen im Maki Forum, offizieller Beginn ist 19 Uhr. Interessierte können sich an diesem Abend über Idee hinter Touched by Art – Kunst berührt inklusiv informieren. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, sich mit Kunstschaffenden sowie Unterstützer:innen des Projekts auszutauschen.

 

Wer das Projekt unterstützen und bei der Kunstauktion am 25. Juni mitbieten möchte, kann sich bereits jetzt registrieren. Um Anmeldung per E-Mail an cru@rother-ulrich.com wird gebeten. Eine Registrierung zur Versteigerung bei Ankunft ist erforderlich. Interessierte werden gebeten, eine Kopie ihres Personalausweises mitbringen. Einlass ist ab 17 Uhr. Unabhängig von der Versteigerung freuen sich die Initiatoren über eine Spende zugunsten des Projekts.

 

Die Kunstwerke der Tandems stehen symbolisch für eine inklusive Gesellschaft, die Vielfalt als Stärke anerkennt. Durch die Erlöse der Auktion, durch Sponsoring und ehrenamtliches Engagement soll das Projekt nachhaltig wirken – als Modell für gelebte Inklusion durch Kunst. Das Projektteam will den Boden bereiten, damit weitere Räume und Gelegenheiten für die Zusammenarbeit von Kunstschaffenden mit und ohne Handicap in Wiesbaden entstehen. Mit Touched by Art – Kunst berührt inklusiv wird Kunst zum Motor für gesellschaftliche Veränderung. 

 

Mitwirkende Künstler:innen (in alphabetischer Reihenfolge)

 

Julia Collet (Wiesbaden), Eco/Ecevit Sengezer (Kiedrich), René Dantes (Pforzheim), Marion Eichmann (Berlin), Jens Goebel (Aarbergen), Katrin Kampmann (Berlin), Helge Leiberg (Berlin), Jenny Martin (Wiesbaden), Thomas Martin (Wiesbaden), Tobias Nauheim (Wiesbaden), Eva Ohlow (Köln), Thomas Reifferscheid (Köln), Heinz Römer (Georgenborn), Lina Schreiber (Wiesbaden), Oliver Schwarz (Wiesbaden),  Renata Tumarova (Berlin), Ralf Ulrich (Wiesbaden), Miriam Vlaming (Berlin), Silvia Willkens (Mainz) und Susanne Zuehlke (Karlsruhe).

 

Bildnachweis & Download

Eva Ohlow, Hommage an das Bernsteinzimmer (2026), 200 x 240 cm (dreiteilig), Mischtechnik auf Holz. 

 

Zum Download der Pressemeldung als PDF

 

Museum Reinhard Ernst
 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 12–18 Uhr
Mittwoch 12–20 Uhr 
Montags geschlossen

Vormittags ist der Museumsbesuch ausschließlich Schulklassen vorbehalten. Der Eintritt ins Museumsfoyer ist für alle Besucher:innen frei.

Tickets können im Onlineshop vorbestellt werden.

 

Eintrittspreise 
Regulär 14 €
Ermäßigt 12 €
Freier Eintritt  für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. 

 

Öffnungszeiten Restaurant rue 1 by gollner’s
Dienstag bis Samstag 11–24 Uhr
Sonntag 11–18 Uhr
Montag Ruhetag

Über die Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung

 

Die Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung wurde 2004 in Wiesbaden gegründet und fördert Werte im Sinne des Stifterpaares. Diese Werte spiegeln sich in Kunst und Kultur sowie an Orten des Zusammenlebens und des Lernens wider. Die Gründer der Stiftung wollen ihre Zuwendungen, ihr Engagement und ihre Netzwerke möglichst effektiv für die Gemeinschaft einsetzen. Diese Gedanken verwirklicht die Stiftung in ausschließlich eigenen Projekten. Beispiele sind das „Haus der Hoffnung“ im japanischen Natori, das für viele Kinder und alte Menschen nach der Tsunami-Katastrophe 2011 zur Begegnungsstätte wurde, und das Musikschulhaus in Eppstein. Unter den denkmalgeschützten Gebäuden zeigt u.a. der Walderdorffer Hof in Limburg an der Lahn, worauf es den Stiftern ankommt.

Zahlen, Daten und Fakten zum mre

 

Das Museum Reinhard Ernst (mre) eröffnete im Juni 2024 nach dreijähriger Planungs- und knapp fünfjähriger Bauzeit. Das Gebäude erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 9700 qm, die Ausstellungsfläche beträgt etwa 2600 qm. Die Baukosten für das markant-kubische Gebäude mit der leuchtend weißen Granitfassade belaufen sich auf mehr als 80 Millionen Euro. Trägerin des neuen Museums ist die gemeinnützige Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung in Wiesbaden.

 

Das mre zeigt die private Sammlung abstrakter Kunst des Unternehmers Reinhard Ernst neben Leihgaben aus aller Welt sowie wechselnde Sonderausstellungen.

 

Baubeginn: Ende 2019
Bauherrin: Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung
Trägerin: Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung
Direktor: Dr. Oliver Kornhoff
Planende Architekten: Fumihiko Maki, Maki and Associates, Tokio (Pritzker-Preis 1993)

Ausführende Architekten: schneider + schumacher, Frankfurt am Main
Kunstrichtung: ausschließlich abstrakte Kunst
Sammlungsschwerpunkte: Positionen aus Europa (Schwerpunkt Frankreich und Deutschland), USA und Japan
Umfang der Sammlung Reinhard Ernst: mehr als 960 Werke
Aktuell größtes Werk in der Sammlungspräsentation: Titanomachie von Michael Anthony Müller (470 x 1100 cm).
Schwerstes Werk: Buscando La Luz III von Eduardo Chillida ca. 9000 kg

Weitere Räumlichkeiten:
Museumsgastronomie rue 1 by gollner‘s
Farblabor – Raum für Kunstvermittlung
Maki Forum – Auditorium für 250 Gäste, zur Anmietung

Museumsshop
Website: www.museum-reinhard-ernst.de 

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Kathrin Grün

Museum Reinhard Ernst

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Press & Public Relations

T  +49 (0)611 763 8888 28

E  gruen@museum-re.de

 

museum-reinhard-ernst.de

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Museum Reinhard Ernst

Wilhelmstraße 1 65185 Wiesbaden Hessen Deutschland

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